Die Kunst in meinem Leben

Schon als Kind malte und handarbeitete ich gern. Ich lehrte Kunst bis 1999. Dann besuchte ich einen Mappenkurs in Hannover. Die Mappe wurde in der Fachhochschule in Hannover für Kunst und Design im Bereich der Freien Kunst angenommen. Die drei Tage dauernde Aufnahmeprüfung bestand ich.

Die 5 Jahre dauernde Ausbildung förderte Zeichenfähigkeiten und deren Bewertung. Die Bildung in Kunstgeschichte wurde durch Vorlesungen und Referate gefördert.

In der 2 Semester dauernden Grundklasse bei Prof. Tuma lag der Schwerpunkt auf der Malerei. Er führte uns Studenten an das Finden einer Abstraktion heran. Ich besuchte dann auch Malkurse bei Frau Prof. Vernunft. Dort verfolgte ich, wie Malthemen von Kommilitonen weiterentwickelt wurden. Die Reduktion und der Schwerpunkt im Bild war Thema eines meiner in der Zeit entstanden Werke. Mehrere Semester besuchte ich auch die Gruppensitzungen der Fotoklasse. Es beeindruckte mich die Auswahl der Themen und deren Umsetzung im Bild. Das Lernen verschiedener Techniken hat mir Freude gemacht: Siebdruck, Radierung, Lithografie, Schweißen, Abformtechnik. Akte und Büsten aus Ton entstanden. Prof. Fuciwara förderte in seinen Kursen das räumliche Denken. Prof. Baehr lebte uns Toleranz gegenüber der Kunst anderer vor. Im letzten Semester bei Prof. Garbert entstanden Räume und Stoffplastiken zum Diplom. Ich erkannte Gestaltungsregeln, die das Bauchgefühl am Ende als stimmig im Werk herausfinden muss.